STATEMENT ZUM SINNENTLEERTEN TERROR IN WIEN


In der Nacht vor dem Corona-bedingten Lockdown ereilte die Wiener Innenstadt gestern ein grausames Schicksal. Bislang von terroristischen Anschlägen weitgehend verschont, hat das wiederholt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürte Wien hiermit seine Unschuld auf dem globalen Konfliktparkett verloren. Diese wunderbare Stadt im Herzen der europäischen Kultur ist auch unser Sitz von BRAND+, und dass eine unserer Mitarbeiterinnen Augenzeugin werden musste, macht uns noch zusätzlich betroffen.


Über viele Jahrzehnte haben wir für unser Österreich sensibel und achtsam an einer klaren und positiven Wertestruktur gearbeitet, die ihresgleichen sucht. Sie ist geprägt von Pluralismus, freier Meinungsäußerung und Toleranz gegenüber dem Andersseienden. Heute leben alle in diesem Land in einem sicheren Hafen und in friedlichem Wohlstand.


Neben dem uns alle betreffenden Coronavirus und seinen Gefahren für die Menschheit traf uns nun eine weitere Geißel. Dabei handelt es sich nicht um unkontrollierbare Naturgewalt, sondern um eine – leider ebenso – unkontrollierbare Menschengewalt. Eine Gewalt von ideologisch verpolten Menschen, die keinen konstruktiven SINN in ihrem Leben erkennen, denen die Suche nach einem eben solchen abhandengekommen ist oder niemals zugänglich war. Stattdessen versuchen sie zur Stabilisierung des eigenen Selbstwerts durch rohe Gewalt auf sich aufmerksam zu machen und ihre fehlende soziale Anerkennung durch Hörigkeit gegenüber ihren Führerfiguren zu kompensieren. Dabei ist die Ideologie nur ein Katalysator des vernachlässigten ICHs. Das mit sich verhasste, unversöhnte und gespaltete ICH trachtet, kompromisslos destruktiv, nach Spaltung im Äußeren.


Hass führt nicht nur zur gefährlichen Eskalation, sondern ist auch die menschenunwürdigste und undankbarste Antwort auf die Schöpfung. Der mit sich und der Welt verhasste Mensch erkennt nicht das Wunder im Sein und zerstört statt zu nähren. Er ist dafür blind, dass die zwischenmenschliche Liebe das wichtigste Bindeglied zwischen uns allen ist.


Genauso wie Terror das destruktivste Reaktionsmuster auf das Fehlen eines tieferen Lebenssinns ist, sind Liebe und Mitgefühl die besten Energien, die wir uns als Menschen gegenseitig schenken können, um so etwas wie SINN auf unserem Planeten Erde erfahren zu können. Sie trösten uns zu einem gewissen Teil über die schmerzliche Bewusstwerdung der eigenen Endlichkeit hinweg – über die Endlichkeit jedes Einzelnen und die Endlichkeit der Menschheit als Ganzes.


Es stellt sich die Frage, ob und was wir im Zuge der aktuellen Vorkommnisse Corona und Terror lernen können bzw. was wir als Menschen möglicherweise lernen sollen. Wir sollten uns unserer Werte wieder neu bewusst werden und sie verteidigen, das Verbindende hochhalten sowie das Trennende verurteilen und Toleranz gegenüber Intoleranz bekämpfen. Auf dem Weg dorthin sollte jeder Mensch, jedes Kollektiv und jedes Unternehmen danach trachten, seinen SINN im Sein, im Tun und in der In-die-Welt-Geworfenheit zu erkennen und zu gestalten. Dies ist der Anfang und das Ziel.


Für heute bleibt uns nur abzuwarten, ob sich der gegenwärtige Wahnsinn in Form der Wiederwahl eines unzurechnungsfähigen amerikanischen Präsidenten fortsetzt oder ob sich wieder etwas Ruhe einstellen darf.


Bleiben Sie gesund und bleiben wir GEMEINSAM!

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